OP Hund Fressen

Jede OP bedeutet eine Belastung für den Hund. Daher muss die Fütterung so gestaltet werden, dass der Hund optimal vorbereitet in die OP geht und danach möglichst schnell sich wieder regeneriert.

Da einige Narkosemittel Erbrechen auslösen, muss ein Hund vor der OP nüchtern sein. Dies bezieht auch die Aufnahme von Wasser ein.

Wie lange muss mein Hund vor einer OP nüchtern sein?
12 Stunden vor der OP sollte der Hund das letzte Mal gefüttert werden. Danach darf er nichts mehr fressen.

Zugang zu Wasser sollte drei Stunden vor der OP nicht mehr möglich sein. Da in der Regel bei Tierärzten mit einem guten Narkosemanagement der Hund an den Tropf gehängt wird, ist ein Austrocknen nicht zu befürchten.

Was sollte mein Hund vor der OP zu Fressen bekommen?
Bei Not-OPs ist es natürlich nicht planbar, wie der Hund vorher gefüttert wird. Bei eine Routine-OP kann der Hund aber optimal auf den Eingriff vorbereitet werden. Dies betrifft zum einen eine Entlastung des Magen-Darm-Traktes und zum anderen ist eine möglichst genaue Nährstoff-Versorgung wichtig, die von Hund zu Hund unterschiedlich ist.

Zu berücksichtigen sind neben der Futtermittel-Qualität auch beispielsweise die Gehalte an dünndarmverdaulichen Rohprotein, aber auch die Versorgung mit Mengenelementen, Spurenelementen und Vitaminen.

Leider wird in Deutschland nicht kontrolliert, ob die als Alleinfuttermittel deklarierten Hundefutter auch wirklich optimal in ihrer Nährstoff-Versorgung sind. Es ist allerdings auch schwierig, sowohl für einen Dackel als auch für einen Schäferhund ein einziges Hundefutter zu kreieren, welches beide optimal versorgt. Daher muss die tägliche Hundefutter-Ration individuell auf den jeweiligen Hund angepasst werden. Wenden Sie sich diesbezüglich an uns!

Lesenswerte Links:

- Fütterung eines Hundes nach einer OP

Autor:

Tierärztin Cornelia M. Bauer


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