Verstopfung beim Hund

Eine Verstopfung beim Hund hat verschiedene Ursachen und kann je nach Ausmaß der Verstopfung für den betroffenen Hund sehr schmerzhaft werden. Manchmal ist die Verstopfung sogar so schlimm, dass ein Besuch bei einem Tierarzt unumgänglich ist.

Wie entsteht eine Verstopfung beim Hund?
Für eine Verstopfung beim Hund gibt es verschiedene Ursachen. Verstopfung bedeutet, dass der Darminhalt einen zu geringen Wassergehalt hat und zu fest und zu voluminös ist, um normal abgesetzt werden zu können. Normalerweise transportiert der Darm den Darminhalt mittels Peristaltik langsam zum Anus und entzieht dem Darminhalt dabei Wasser. Ältere Hunde oder Hunde in der Trächtigkeit können schon mal zu einer Darmträgheit neigen. In diesen Fällen kommt es zu einer leichten Verstopfung beim Hund. Sehr oft ist auch eine falsche Fütterung Ursache für eine Verstopfung beim Hund.

Verstopfung Hund was tun?
Für mildere Verstopfungen können Hausmittel angewandt werden, die den Kot weich machen. Ein einfach verfügbares Hausmittel ist Milch. Durch den Milchzucker wird der Kot feuchter und dünner. Das Prinzip dahinter ist, dass durch fehlende Enzyme zur Spaltung des Milchzuckers diese Tätigkeit von Darmbakterien übernommen wird. Normalerweise ist dieser Effekt natürlich unerwünscht.
Bei einer schwereren Verstopfung eines Hundes reicht ein Hausmittel nicht mehr aus. Dann muss ein Tierarzt diese Verstopfung lösen.

Grundsätzlich sollte bei einer Verstopfung ein in der Fütterung fachkundiger (!) Tierarzt das tägliche Hundefutter kontrollieren. Es ist sinnvoller, über das Hundefutter Darmperistaltik und Kotkonsistenz ursächlich zu kontrollieren, als mit einem Hausmittel nur am Symptom Verstopfung herumzudoktorn.

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Autor:

Tierärztin Cornelia M. Bauer


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