Hundefutter für Allergiker

Ein schlecht gemanagter Allergiker ist der Horror für jeden Besitzer. Die gute Nachricht aber ist, dass ein Hund mit einer Nahrungsmittelallergie vollkommen ohne Symptome leben kann, wenn er das richtige Hundefutter für Allergiker zu fressen bekommt.

Ein Hund mit einer Nahrungsmittelallergie zeigt welche Symptome?
Die Symptome bei einer Nahrungsmittelallergie eines Hundes sind sehr vielfältig. Je nachdem, welches Organsystem betroffen ist, variieren die Symptome. Sehr häufig sieht man Hunde mit einer Nahrungsmittelallergie, die Symptome an der Haut zeigen: die Pfoten werden geleckt, sind in fortgeschrittenen Fällen wund und offen. Hautfalten sind entzündet; es bilden sich kleine runde Hautwunden, die nicht heilen wollen, die Ohren sind häufig entzündet.
Dann gibt es aber auch Hunde mit einer Nahrungsmittelallergie, die nur oder zusätzlich zu den Symptomen an der Haut Probleme mit Magen und Darm haben.
Leider kann ein Tierarzt allein an den Symptomen an der Haut nicht unterscheiden, ob der Allergiker eine Nahrungsmittelallergie oder vielleicht eine Umweltallergie beispielsweise gegen Pollen hat. Die Umweltallergie ist eine Ausschlussdiagnose. Das bedeutet, dass vorab mit einer Ausschlussdiät eine Nahrungsmittelallergie ausgeschlossen werden musste.

Wie funktioniert eine Ausschlussdiät bei einem Hund?
Die Ausschlussdiät ist das A und O für ein gutes Management eines Allergikers. Leider sehen wir sehr häufig Hund mit einer völlig falsch durchgeführten Ausschlussdiät, so dass es gar kein Wunder ist, dass die Symptome weiter bestehen.
Vielfach wird bei einer Allergie ein spezielles Trockenfutter an den betroffenen Hund gefüttert. Dies soll ebenso gut als Ausschlussdiät geeignet sein und der Besitzer ist natürlich erleichtert, wie leicht das Leben damit doch ist. Eine Studie aus 2018 hat aber ergeben, dass 75% aller Hundefutter für Allergiker nicht geeignet sind, weil diese Hundefutter entweder eine ganz andere Tierart als deklariert enthalten oder Spuren anderer Tierarten zu finden waren. Bei einer Ausschlussdiät bei einem Hund kommt es aber darauf an, über Ausschlussverfahren gut vertragene Lebensmittel zu selektieren.

Da es nun nicht sinnvoll und zielführend ist, bei einer Allergie ein Trockenfutter an den Hund zu füttern, muss man das Hundefutter bei einer Allergie selber kochen. Bei einer Ausschlussdiät ist die Gefahr einer Fehl- und Mangelernährung des Hundes aber sehr groß. Daher ist es unerlässlich, sich von einem fachkundigen (!) Tierarzt für die Ausschlussdiät bei seinem Hund einen Plan erstellen zu lassen. Dieser Plan sorgt dafür, dass der Hund in der länger dauernden Zeit der Ausschlussdiät mit allen essentiellen Nährstoffen versorgt wird. In diesem Plan wird auch ganz genau festgelegt, welche Lebensmittel während der Ausschlussdiät der Hund in welcher Menge zu fressen bekommen muss.

Hundefutter für Allergiker
Wie schon erwähnt kommen kommerzielle Hundefutter für Allergiker zumindest während der Ausschlussdiät nicht in Frage. Das Hundefutter sollte man bei einer Allergie selber kochen. Unter Berücksichtigung der Hygiene wäre es auch möglich, bei einer Allergie den Hund zu barfen.
Es ist aber wichtig, alle Nährstoffbedürfnisse des Hundes zu erfüllen. Insbesondere bei Hundefutter für Allergiker kann es noch schneller als sonst zu gravierenden Unter- oder Überdosierungen kommen, weil nur so wenig verschiedene Lebensmittel verwendet werden. Wenn man das Hundefutter bei einer Allergie selber kochen möchte, sollte dies nur nach tierärztlicher Anweisung geschehen. Es sollte individuell für den jeweiligen Hund ein Plan ausgearbeitet werden, welche Lebensmittel in welcher Menge der Hund pro Tag benötigt.

Wenden Sie sich jetzt an uns für ein optimales Hundefutter für Allergiker.



Autor:

Tierärztin Cornelia M. Bauer


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