Hautkrankheiten Pferd

Die Haut ist das größte Organ des Pferdes. Dementsprechend spiegeln sich Ernährungsfehler und eine dadurch entstehende Schwächung des Immunsystems sofort in der Haut eines Pferdes in Form von Hautkrankheiten beim Pferd wider. Die Bilder von Hautkrankheiten beim Pferd sind extrem mannigfaltig. Sehr häufig weist das Krankheitsbild (also beispielsweise kahle schuppige Stellen beim Pferd) nicht direkt auf eine bestimmte Hautkrankheit beim Pferd hin; eine Blickdiagnose ist aus diesem Grund selbst von einem Hauttierarzt für ein Pferd häufig nicht möglich.

Hautkrankheiten bei einem Pferd erfordern daher eine sehr gründliche Aufarbeitung durch einen Hautarzt für Pferde. Wenn nicht direkt nach Auftreten der ersten Symptome einer Hautkrankheit bei einem Pferd durch einen Tierarzt eine gründliche Diagnostik bei dem betroffenen Pferd an der Haut durchgeführt wird, verändern sich die Symptome beispielsweise durch sekundär hinzukommende Erkrankungen. Außerdem nützt die beste Diagnostik und Therapie durch einen Hautarzt für Pferde nichts, wenn die Versorgung mit Nährstoffen über das Futter weiterhin fehlerhaft bleibt.

Ein guter Dermatologe für Pferde benötigt eine sehr gut aufgearbeitete Krankheitsgeschichte von Seiten des Besitzers oder Pferdepflegers, um erste Hinweise auf die mögliche Erkrankung zu bekommen. Der Hautarzt wird bei dem betroffenen Pferd beispielsweise mit Haarausfall dann entsprechende Untersuchungen durchführen, die für die Diagnostik der Hautkrankheit bei einem Pferd notwendig erscheinen. Wenn diese ersten Untersuchungen ergebnislos bleiben, wird der Tierarzt für Hautkrankheiten weitergehende und invasivere Diagnostik wie eine Hautbiopsie durchführen müssen.

Alternativ wäre natürlich auch eine diagnostische Therapie durch einen Hautspezialist beim Pferd möglich. Mit einer Kombitherapie gegen Parasiten, Bakterien und Pilze hat der Dermatologe für Pferde die meisten Ursachen von Hautkrankheiten beim Pferd abgedeckt.

Wenn das Pferd nach dieser Behandlung aber immer noch beispielsweise kahle Stellen am Kopf hat oder wenn das Pferd immer noch kahle Stellen am Bauch hat, wird die Diagnostik unter Umständen schwieriger als eine Diagnostik an einem unbehandelten Pferd. Das gilt auch für Pferde, die der Besitzer selber schon vorbehandelt hat.
Grund sind die Sekundärinfektionen, die die Bilder von Hautkrankheiten beim Pferd sehr verändern und deren Bilder sich in den Vordergrund drängen können.
Beispiel: Ein Pferd, welches kahle Stellen infolge von Juckreiz durch eine Kontaktallergie hat, juckt sich so heftig, dass die Haut verletzt wird. Auf diese verletzte Haut setzen sich Bakterien, so dass eine eitrige Hautentzündung entsteht.

Da eine Fehlversorgung mit wichtigen Nährstoffen Mitverursacher von Hautkrankheiten beim Pferd ist, sollte die tägliche Futterration von einem Tierarzt kontrolliert werden.

Autor:

Tierärztin Cornelia M. Bauer


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