Trächtigkeit

Soll eine Katze belegt werden, ist das korrekte Körpergewicht der werdenden Mutter sehr wichtig. So haben untergewichtige Katzen eine schlechte Grundlage für die hohen Leistungen, die in der Trächtigkeit und der Laktation erforderlich sind. Aber auch sehr wohlgenährte Katzen, bei denen die Rippen nicht mehr ertastbar sind, bekommen zur Geburt vermehrt Probleme mit Wehenschwächen und erhöhter Kittensterblichkeit.

Während der Trächtigkeit muss der Kätzin spezielles Futter mindestens drei mal täglich, besser aber zur freien Verfügbarkeit gereicht werden. Neigt eine Katze allerdings dazu, sehr viel an Gewicht zuzulegen, muss ihre Futtermenge trotzdem begrenzt werden. Ideal ist eine Gewichtszunahme von 30-50%, die die Katze am Ende der Trächtigkeit erreicht hat.
Um diese Gewichtszunahme zu erreichen, muss Trächtigkeitsfutter das 1,4-2 fache des Energiebedarfs abdecken. Als Richtwert gelten bis zu 4780kcal/kg Trockenmasse und ein Rohfettgehalt von mindestens 18% in der Trockenmasse.

Der Gehalt an Rohprotein liegt bei 29 – 35% in der Trockenmasse. Die Menge an benötigtem verdaulichem Rohprotein liegt bei 15g pro 1 MJ Umsetzbare Energie.
Dazu ist der Bedarf an Nährstoffen wie z.B. Kalzium erhöht.

Trächtige Katzen mit selbst gemischtem Katzenfutter zu füttern ist also nicht ganz einfach. Sicherheit bieten tierärztliche Futterpläne. Lassen Sie sich von einem spezialisierten Tierarzt eine Rationsberechnung erstellen!


Quellen:

„Supplemente zu Vorlesungen und Übungen in der Tierernährung“, Kamphues

„Klinische Diätetik für Kleintiere“, 1. Band, Hand, 4. Auflage

„Krankheiten der Katze“, Horzinek, 4. Auflage

„Nutrient Requirements of Dogs and Cats“, National Research Council




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