Krebs Hund Ernährung

Wenn ein Hund an Krebs erkrankt ist, kann eine Krebsdiät für Hunde eventuell das Wachstum des Tumors (beispielsweise Lymphom (= Lymphdrüsenkrebs), Mastzelltumor, ...) verlangsamen.

Egal, ob bei Lymphdrüsenkrebs (= Malignes Lymphom) oder einem Mastzelltumor oder einer anderen Krebserkrankung für den Hund die richtige Ernährung gesucht wird: bei allen bösartigen Tumorzellen ist die hauptsächliche Energiequelle der Tumorzellen Glucose.

Bei Krebs eines Hundes sollte das Futter also wenig Futtermittel enthalten, die zu einer großen Anflutung von Glucose im Körper führen.
Das bedeutet, dass das maligne Lymphom beim Hund eine angepasste Ernährung erfordert genau wie auch ein Mastzellentumor beim Hund oder eine andere Tumorerkrankung diese angepasste Ernährung benötigt.

Nun stellt sich die Frage, ob ein erkrankter Hund normales Fertigfutter trotz Krebs bekommen kann.
Hund mit Krebs - welches Futter?
Hundefutter bei Tumorerkrankungen sollte arm an Zucker, Honig, Milch und Fruchtzucker sein. Da auch Stärke im Körper in Glucose umgewandelt wird, sollten stärkereiche Lebensmittel nur begrenzt verfüttert werden und die Energie anderweitig zugeführt werden.
Hundefutter bei einer Krebserkrankung eines Hundes muss außerdem reicher an Energie und Protein als normales Hundefutter sein. Die Tumorzellen verbrauchen sehr viel Energie, Protein und gewisse Nährstoffe und entziehen diese dem Körper. Daher ist ein Hund mit Krebs häufig abgemagert. Ein Hund nimmt ab mit Krebs, wenn das Hundefutter den gesteigerten Bedarf an Protein, Energie und gewissen Nährstoffen nicht deckt.

Daher sollte eine Krebsdiät für Hunde statt 10g verdaulichem Rohprotein auf 1 MJ ME 12 bis 15g verdauliches Rohprotein enthalten.

Der Rohfasergehalt in der Ration sollte auf das Doppelte der empfohlenen Gehalte angehoben werden. Ebenfalls verdoppelt werden sollten die Bedarfswerte von den fettlöslichen Vitaminen sowie von Calcium, Kupfer und Zink.

Welches Futter krebskranker Hund?
Ein krebskranker Hund braucht zur Ernährung nicht unbedingt Fertigfutter. Wer seinen krebskranken Hund barfen möchte, kann dies auf jeden Fall auch füttern. Einen Hund mit Krebs zu barfen, kann sogar verschiedene Vorteile haben: es ist offensichtlich, welche Lebensmittel in dem Futter enthalten sind und das Hundefutter für den krebskranken Hund ist genau auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmt.

Wenn ein krebskranker Hund barfen mag und verträgt, sollte das Hundefutter aber genau durchgerechnet werden, so dass ein optimales Protein-Energie-Verhältnis, ein optimales Calcium-Phosphor-Verhältnis sowie die oben genannten Nährstoffe und der Rohfaser-Gehalt in für krebskranke Hunde optimaler Dosierung vorliegen.

Lesenswerte Links:
Tierärztliche Ernährungsberatung

Quellen:

„Ernährung des Hundes“, Meyer, Zentek, 5. Auflage


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